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JANA (CO-LEHRERIN / VERTRETUNG)

 

Meinen ersten Kontakt mit Yoga hatte ich dank meiner Mutter mit ca. 11 Jahren. Der Zugang zum Yoga wurde mir damals sehr frei und spielerisch zugetragen und somit konnte ich mich mit dem Gedanken anfreunden, dass Yoga wohl nicht unbedingt nur so ein „Erwachsenending“ ist.

Zu meinem ersten Ashtanga-Kurs kam ich zwei oder drei Jahre später, nachdem mein Vater mir vorschlug, einen Kurs mit einigen Schulfreundinnen zu besuchen. Diesen Kurs leitete Heather von pink elephant an, die mich bis heute als enge Bezugsperson, Yogalehrerin und Freundin begleitet. Die Kombination aus körperlicher Herausforderung ohne Wettbewerb, Entspannung nach Anspannung und dem gerichteten Fokus auf die eigene Matte, den eigenen Körper, den eigenen Geist gefiel mir von Anfang an. Demzufolge besuchte ich mehr oder weniger regelmäßig die geführte Ashtanga-Stunde, bis 2010 mein Vater, Flippo, und Heather gemeinsam das Ashtanga Yoga Studio pink elephant in meiner Heimatstadt Ansbach eröffneten. Von nun an begann eine deutlich regelmäßigere Ashtanga Praxis und ich lernte den traditionellen Mysore-Stil kennen. 

In einer für mich als heranwachsenden Frau schwierigen Zeit – geprägt von Identitätsfragen, der Trennung meiner Eltern und einer stressigen Oberstufe – begann ich zu realisieren, dass ich durch die Ashtanga Praxis mehr Halt, Ruhe sowie Akzeptanz und Verständnis meines Körpers erlangen konnte. Auch die Thematik der Gewaltlosigkeit im eigenen Handeln und Denken kam verstärkt auf und beschäftigt mich bis heute intensiv.

Mit 18 ging ich für knapp drei Monate nach Indien. In den folgenden Jahren durfte ich verschiedenste Lehrer und deren Unterrichtsstile kennen lernen, konnte meine Ashtanga Praxis vertiefen und festigen. Mein Vater führte mich damals auch erstmals ins Assistieren und später ins Unterrichten ein. Ich hatte schon immer eine enge Bindung zu meinem Vater, welche durch die Ashtanga Praxis und das Verständnis hierfür noch verstärkt wurde. 

Im Rahmen meiner Ausbildung zog ich 2014 nach Frankfurt und begegnete Chris und Ashtanga Yoga Raum Frankfurt. Chris empfang mich ab der ersten Stunde mit offenen Armen und Herzen und gab mir damals die Möglichkeit, nicht nur als Schülerin, sondern auch als Assistentin an den Stunden teilzunehmen. Ich konnte viel von seiner Erfahrung und durch das eigene Assistieren lernen. Im Juli 2018 zog ich nach Amsterdam und freue mich, dennoch weiter Teil von AYRF sein zu können.

Ich bin dankbar für alle Lehrer, die mir bisher begegneten und von denen ich lernen durfte. Bis heute bedeutetet eine regelmäßige Ashtanga Praxis für mich Konfrontation mit mir selbst, Beständigkeit, Selbstliebe und Fürsorge sowie die Arbeit an einem gesunden Körper und Geist.

JANA (CO-LEHRERIN / VERTRETUNG) | Vrschikasana

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