MEDITATION & MANTRA: Weitere Ebenen des Ashtanga

Jeden Freitagabend nach der Mysore-Praxis verlassen wir bei Ashtanga Yoga Raum Frankfurt den Pfad der Asanas und begeben uns auf drei weitere Ebenen des Ashtanga: Pratyahara, Dharana und Dhyana.

Wir ziehen in Ruhe unsere Sinne zurück (Pratyahara), konzentrieren uns auf ein Objekt wie die Atmung oder begeben uns in einen Zustand der Achtsamkeit (Dharana) und tauchen womöglich in die Tiefen der Meditation ein (Dhyana).

Mit dem Singen bzw. Rezitieren traditioneller Mantren runden wir dieses schöne Beisammensein ab.

DER ABLAUF EINER MEDITATIONS & MANTRA-SITZUNG

Die Meditation ist an die vorhergehende Mysore-Stunde gekoppelt. Wer teilnehmen mag, praktiziert so, dass er gegen 20:00 Uhr mit seiner Praxis fertig ist und sich in die Ruhephase (Shavasana) begibt).

Anschließend besteht die Möglichkeit, den Raum zu verlassen, um sich für die Meditation umzuziehen (warme Socken sind empfehlenswert!). Wer mag, kann jedoch auch direkt sitzenbleiben und in Ruhe im Meditationssitz auf die anderen Teilnehmer warten.

Die Dauer einer Session hängt von der Energie im Raum ab; meistens liegen wir bei 30-45 Minuten (inkl. Mantren).

DIE MEDITATION IST AUCH FÜR ANFÄNGER GEEIGNET

Bei Bedarf werden vor Beginn der gemeinsamen Meditation zwei einfache Meditationstechniken erklärt (Atembeobachtung und Achtsamkeitsmeditation). Somit sind auch Anfänger herzlich eingeladen, der Meditationssitzung beizuwohnen!

MEDITIEREN KANN ICH NICHT

“Meditation ist nichts für mich. Ich habe zu viele Gedanken im Kopf.”

Nicht zu meditieren, weil man findet, man “kann nicht meditieren” oder man “hat zu viele Gedanken”, wäre, als würde man sagen: “Ich kann diese Sprache nicht lernen, weil ich sie nicht sprechen kann.”

Wenn Du Dich zur Meditation hinsetzt, sollte Dein Ziel nicht sein, Deine Gedanken komplett auszuschalten – das ist ein Zustand, der sich irgendwann spontan einstellt, den Du aber nicht erzwingen kannst.

Das einzige, was Du Dir vornehmen kannst, ist, Dich hinzusetzen und konzentriert zu üben, den Weg zur Meditation zu gehen. Diese Motivation ist das einzige, das zählt! Sie ist die Übung, auf die Du Dich einlässt.

Viele Gedanken zu haben, bedeutet nicht, dass man etwas falsch macht

Wenn Du viele Gedanken hast, bedeutet das nicht, dass du gerade beim Meditieren scheiterst, sondern zeigt Dir einfach, dass Du an diesem Tag an einem Punkt startest, an dem Du viele Gedanken hast. Ich persönlich würde sogar sagen, dass Du dann bereits am Meditieren bist. Du erkennst in der Meditation (beim Blick nach innen) Deine eigene Aufgewühltheit und sie wird zum Gegenstand deiner Konzentration.

An diesem Punkt gilt es, sich wertungsfrei und ohne Anhaftung darauf einzulassen, sich und seine Gedanken in dem Moment so anzunehmen wie sie sind und sich einfach nur vorzunehmen, sich in der Konzentration zu üben. Allein über diese Anstrengung wirst Du die positiven Effekte des Zur-Ruhe-Kommens erspüren können.

Stetiges Üben ermöglicht immer häufigere Momente der Versenkung

Mit der Übung werden Deine Gedanken immer flacher werden. Das heißt, sie werden weiterhin ständig auf Dich einprasseln, aber Du wirst nicht mehr so tief in sie eintauchen – Dir nicht mehr so stark den Kopf über sie zerbrechen, sondern wirst fähig sein, sie anzunehmen und direkt wieder vorbeiziehen zu lassen.

Und schließlich kommen die Gedanken seltener, bis Du schließlich längere Momente der Ruhe, der Versenkung und des klaren In-Dich-Schauens genießt.

Jeder Moment der geistigen Ruhe ist dann wie ein einzelner Tropfen. Wenn sich die Momente mehren, verbinden sich die Tropfen immer mehr und werden schließlich zu einem gleichmäßigen Fluss. Die positive Wirkung der Meditation entfaltet sich nicht erst, wenn du an diesem “Ziel” angekommen bist, sondern zeigt sich bereits auf dem ganzen Weg dorthin.

MEDITIEREN KANN ICH NICHT | Ashtanga Yoga Raum Frankfurt

“Meditation ist nichts für mich. Ich habe zu viele Gedanken im Kopf.”

Nicht zu meditieren, weil man findet, man “kann nicht meditieren” oder man “hat zu viele Gedanken”, wäre, als würde man sagen: “Ich kann diese Sprache nicht lernen, weil ich sie nicht sprechen kann.”

Wenn Du Dich zur Meditation hinsetzt, sollte Dein Ziel nicht sein, Deine Gedanken komplett auszuschalten – das ist ein Zustand, der sich irgendwann spontan einstellt, den Du aber nicht erzwingen kannst.

Das einzige, was Du Dir vornehmen kannst, ist, Dich hinzusetzen und konzentriert zu üben, den Weg zur Meditation zu gehen. Diese Motivation ist das einzige, das zählt! Sie ist die Übung, auf die Du Dich einlässt.

Viele Gedanken zu haben, bedeutet nicht, dass man etwas falsch macht

Wenn Du viele Gedanken hast, bedeutet das nicht, dass du gerade beim Meditieren scheiterst, sondern zeigt Dir einfach, dass Du an diesem Tag an einem Punkt startest, an dem Du viele Gedanken hast. Ich persönlich würde sogar sagen, dass Du dann bereits am Meditieren bist. Du erkennst in der Meditation (beim Blick nach innen) Deine eigene Aufgewühltheit und sie wird zum Gegenstand deiner Konzentration.

An diesem Punkt gilt es, sich wertungsfrei und ohne Anhaftung darauf einzulassen, sich und seine Gedanken in dem Moment so anzunehmen wie sie sind und sich einfach nur vorzunehmen, sich in der Konzentration zu üben. Allein über diese Anstrengung wirst Du die positiven Effekte des Zur-Ruhe-Kommens erspüren können.

stetiges Üben ermöglicht immer häufigere Momente der Versenkung

Mit der Übung werden Deine Gedanken immer flacher werden. Das heißt, sie werden weiterhin ständig auf Dich einprasseln, aber Du wirst nicht mehr so tief in sie eintauchen – Dir nicht mehr so stark den Kopf über sie zerbrechen, sondern wirst fähig sein, sie anzunehmen und direkt wieder vorbeiziehen zu lassen.

Und schließlich kommen die Gedanken seltener, bis Du schließlich längere Momente der Ruhe, der Versenkung und des klaren In-Dich-Schauens genießt.

Jeder Moment der geistigen Ruhe ist dann wie ein einzelner Tropfen. Wenn sich die Momente mehren, verbinden sich die Tropfen immer mehr und werden schließlich zu einem gleichmäßigen Fluss. Die positive Wirkung der Meditation entfaltet sich nicht erst, wenn du an diesem “Ziel” angekommen bist, sondern zeigt sich bereits auf dem ganzen Weg dorthin.