STUDIO & TEAM

DAS STUDIO – DIE SHALA

》Es findet wieder Präsenzunterricht (inkl. Onlineunterricht im Hybridmodell) statt.

》Da weiterhin nur eine limitierte Anzahl an Personen erlaubt sind, läuft die Anmeldung zu den Kursen wie gewohnt per WhatsApp (oder SMS).

》Wir vermieten unsere Shala auch gerne für Workshops, einmalige Aktionen oder für regelmäßig stattfindende Unterrichtseinheiten. Wir berechnen € 25,00 netto pro Zeitstunde der Nutzung unserer Räume. Bei Interesse kontaktiert uns einfach unter yoga@ayrf.de oder ruft mich direkt an: 0178-5454132.

》Wir vermieten auch gerne an Physiotherapeuten, Masseure, o.ä. (eine Massageliege befindet sich im Studio und kann mitbenutzt werden).

DAS TEAM von AYRF

4 LEHRER*INNEN BILDEN DAS TEAM VON AYRF

CHRIS
INHABER & LEHRER

CHRIS | Team #1

Bevor ich mit Ashtanga Yoga in Berührung kam, war mein Leben auf Sport und körperliche Herausforderungen ausgerichtet. Ich habe als Aerobic- und Fitnesstrainer in diversen Fitness-Studios in Frankfurt gearbeitet und ließ mich zu meiner ersten Yoga-Stunde überreden. Ein Wendepunkt, der mich schließlich dorthin gebracht hat, wo ich heute stehe: Ich praktiziere und lehre Ashtanga Yoga seit 2005 in Frankfurt und bilde den Kopf des Teams.

Ich habe die Chance genutzt, mit verschiedenen Lehrern zu praktizieren, aber wenn mich jemand fragt, wo ich Ashtanga gelernt habe, lautet die richtige Antwort: Auf der Matte. Die regelmäßige Praxis mit Dir selbst lässt Dich tiefer in das Yoga eintauchen und mehr über diesen Weg als vor allem auch über Dich selbst lernen, als Du bei irgendeinem Workshop oder Teacher-Training jemals aufnehmen kannst.

In meinem Studio bringe ich und mein Team den Schülern die Essenz des Ashtanga-Yoga-Systems bei. Grundlegend dafür ist die Verschmelzung der Asanas (Haltungen), Bandhas (Energieverschlüsse) und Drishtis (Blickfokussierung), auch Tristana genannt. Außerdem gebe ich Einblick in die weiteren sieben Pfade des Ashtanga Yoga. Interesse an einer Probestunde, dann kontakiere mich gerne.

Im Rückblick auf die letzten Jahre ist mir bewusst geworden, dass nicht nur die Schüler, sondern auch ich als Lehrer auf dem Weg des Ashtanga Yoga einer steten Wandlung unterliegen. So änderte sich über die Jahre sowohl meine Sicht auf meine eigene Rolle als Lehrer als auch meine Art des Unterrichtens. Ich empfand mich zu Beginn noch als strenger traditioneller Ashtanga Vinyasa Yoga Lehrer und würde mich heute eher als Begleiter, Initiator und Unterstützer auf den individuellen Pfaden des Ashtanga Yoga beschreiben. Ich behalte die Tradition im Hinterkopf, doch im Fokus meiner Kurse steht die Individualität.

Nachdem die Ashtanga Yoga Community von den post-mortem bekanntgewordenen Taten von K. Pattabhi Jois erschüttert wurde, habe ich mich entschieden seine Bilder aus meiner Shala zu entfernen. Zwar habe ich Pattabhi Jois als inspirierende Person wahrgenommen, aber der Respekt vor den Opfern zollt es, ein deutliches Zeichen gegen Missbrauch zu setzen.

Ein Guru-zentriertes System kann seine positiven Seiten haben, wenn der sogenannte Guru seiner Rolle gerecht wird: er sollte seine Schüler vom Dunklem zum Licht, von der Unwissenscheit zum Wissen und von der Unkenntnis zur Kenntnis (ihrer Selbst) führen. Doch sollte er mit seinem Status keinen Raum für jegliche Art von Missbrauch schaffen. Als Mensch, als Schüler und als Lehrer habe ich solche Guru-zentrierten Systeme schon immer hinterfragt. Das Zentrum von Ashtanga Yoga sollte nicht in einer Person oder Institution liegen, sondern in jedem selbst, unabhängig von Raum und Zeit.

Om namah shivaya!

BEATE
CO-LEHRERIN

BEATE | Team #2

Ich bin Anfang 2015 zum ersten Mal mit Ashtanga Vinyasa Yoga in Berührung gekommen. Meine Motivation war anfangs rein körperlich: Ich war auf der Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung, nachdem ich andere Sportarten aufgrund meiner Rückenprobleme aufgeben musste. Entsprechend setzte ich auf Ashtanga Vinyasa Yoga auch die Hoffnung einer gesundheitlichen Verbesserung.

Das erste halbe Jahr habe ich mithilfe eines Hatha Yoga Buches und schließlich mit einem bunten Sammelsurium an Ashtanga Yoga inspirierten YouTube-Videos in meinen eigenen vier Wänden geübt. Die Bilder von sich verrenkenden Yogis haben mich schwer beeindruckt und waren damals mit ausschlaggebend dafür, dass ich am Ball blieb.

Dass Ashtanga Yoga mehr sein kann als die körperliche Verausgabung, habe ich dann erst über meine ersten Stunden im traditionellen Mysore Stil bei AYRF erfahren. Im Nachhinein muss ich sagen, dass erst hier der erste richtige Berührungspunkt zu Ashtanga Yoga stattgefunden hat. Eigentlich hatte ich geplant, nur sporadisch ein Yoga-Studio zu besuchen und ansonsten weiterhin für mich allein zu üben. Doch es kam genau andersherum: Ich übte so viel es ging mit meinem Lehrer und nur noch selten zuhause.

Heute ist Ashtanga Yoga und AYRF Teil meiner täglichen Routine, prägt es meinen Lebensstil, ist meine Überzeugung und Leidenschaft. Anfang 2018 habe ich meine Ausbildung bei Chris als Assistenz-Lehrerin begonnen und seit Anfang 2019 habe ich die Möglichkeit, meine Erfahrung in eigenen Mysore-Stunden an die Schüler weiterzugeben. Seit 2020 bin ich stolze Co-Lehrerin im Team von AYRF.

Für die Möglichkeit, Ashtanga Yoga kennenzulernen und tiefer einzutauchen bin ich auf verschiedenen Ebenen dankbar: physisch und psychisch. Ich bin entschlossen und freue mich von tiefstem Herzen, diesen Weg in den nächsten Jahren nicht nur weiterzugehen, sondern auch weiterzugeben. Wir sehen uns im Studio.

Atha yoga anusasanam!

JANA
VERTRETUNGS-LEHRERIN

JANA | Team #4

Meinen ersten Kontakt mit Yoga hatte ich dank meiner Mutter mit ca. 11 Jahren. Der Zugang zum Yoga wurde mir damals sehr frei und spielerisch zugetragen und somit konnte ich mich mit dem Gedanken anfreunden, dass Ashtanga Yoga wohl nicht unbedingt nur so ein „Erwachsenending“ ist.

Zu meinem ersten Ashtanga Vinyasa Yoga Kurs kam ich zwei oder drei Jahre später, nachdem mein Vater mir vorschlug, einen Kurs mit einigen Schulfreundinnen zu besuchen. Diesen Kurs leitete Heather von pink elephant an, die mich bis heute als enge Bezugsperson, Yogalehrerin und Freundin begleitet. Die Kombination aus körperlicher Herausforderung ohne Wettbewerb, Entspannung nach Anspannung und dem gerichteten Fokus auf die eigene Matte, den eigenen Körper, den eigenen Geist gefiel mir von Anfang an.

Demzufolge besuchte ich mehr oder weniger regelmäßig die geführte Ashtanga Vinyasa Yoga Stunde, bis 2010 mein Vater, Flippo, und Heather gemeinsam das Ashtanga Yoga Studio pink elephant in meiner Heimatstadt Ansbach eröffneten. Von nun an begann eine deutlich regelmäßigere Ashtanga Vinyasa Yoga Praxis und ich lernte den traditionellen Ashtanga Yoga Mysore-Stil kennen.

In einer für mich als heranwachsenden Frau schwierigen Zeit – geprägt von Identitätsfragen, der Trennung meiner Eltern und einer stressigen Oberstufe – begann ich zu realisieren, dass ich durch die Ashtanga Yoga Praxis mehr Halt, Ruhe sowie Akzeptanz und Verständnis meines Körpers erlangen konnte. Auch die Thematik der Gewaltlosigkeit im eigenen Handeln und Denken kam verstärkt auf und beschäftigt mich bis heute intensiv.

Mit 18 ging ich für knapp drei Monate nach Indien. In den folgenden Jahren durfte ich verschiedenste Lehrer und deren Unterrichtsstile kennen lernen, konnte meine Ashtanga Yoga Praxis vertiefen und festigen. Mein Vater führte mich damals auch erstmals ins Assistieren und später ins Unterrichten ein. Ich hatte schon immer eine enge Bindung zu meinem Vater, welche durch die Ashtanga Yoga Praxis und das Verständnis hierfür noch verstärkt wurde.

Im Rahmen meiner Ausbildung zog ich 2014 nach Frankfurt und begegnete Chris und Ashtanga Yoga Raum Frankfurt. Chris empfing mich ab der ersten Stunde mit offenen Armen und Herzen und gab mir damals die Möglichkeit, nicht nur als Schülerin, sondern auch als Assistenz-Lehrerin an den Stunden teilzunehmen. Ich konnte viel von seiner Erfahrung und durch das eigene Assistieren lernen. Im Juli 2018 zog ich nach Amsterdam und freue mich, dennoch weiter Teil ein Teil des Teams von AYRF sein zu können.

Ich bin dankbar für alle Lehrer, die mir bisher begegneten und von denen ich lernen durfte. Bis heute bedeutetet eine regelmäßige Ashtanga Vinyasa Yoga Praxis für mich Konfrontation mit mir selbst, Beständigkeit, Selbstliebe und Fürsorge sowie die Arbeit an einem gesunden Körper und Geist. Mir macht es Spaß das Team von AYRF regelmäßig zu vertreten bzw. zu unterstüzten.